Was vielleicht nicht ganz so bekannt ist: Die Schotten haben im 17. und 18.Jahrhundert tatsächlich Ananas in Gewächshäusern für den Königshof gezüchtet und eines davon war Dunmore Pineapple. Aus touristischer Sicht steppt hier nicht gerade der Bär, aber zum kurzen Beinevertreten lohnt es sich schon, einen Abstecher hierhin zu machen.

Bis in die Highlands würden wir es an einem Tag hin und zurück nicht schaffen, aber auch im näheren Umfeld von Edinburgh gibt es eine Menge zu entdecken, wie z.B. Linlithgow Palace, den Geburtsort von Maria Stuart. An sich kommen die Bilder etwas düster rüber, aber die Anlage ist doch sehr sehenswert und für Kinder gibt es eine tolle Schnipseljagd, die sie, und somit natürlich auch die Erwachsenen, wirklich in alle Gebäudeteile führt.

Für ein kurzes Wochenende sind wir im Allgäu gewesen. Ein guter Freund hat seinen runden Geburtstag hier gefeiert und am Samstag sind wir bei wunderschönem Wetter wandern gewesen.


Unsere Tour führte uns zum Berghaus Schwaben.

Fauna

in unserem Garten tummelt es sich und das (fast noch) neue Teleobjektiv muss ja auch mal an die frische Luft

Die ganze Zeit kann man sie sehen, also muss man irgendwann auch hoch, auf die Schneekoppe .


Die Anreise ist nicht wirklich abenteuerlich, aber auf Grund fehlender Querverbindungen im Riesengebirge langwierig. Erst mit dem Bus nach Vrchlabí und dann mit einer rollenden Sauna weiter nach Pec pod Sněžkou. Von hier aus mit dem erst im Februar fertig gestellten Lift auf den Gipfel. Der ist gut gefüllt und erstaunlicherweise sieht man hier viele Menschen mit Badeschlappen bzw. Stöckelschuhen. Der Rückweg fußläufig und die auf dem Weg liegende Wiesenbaude nehmen wir gerne mit.

Zweiter Tag und noch ein Klassiker mit der Elbquelle und natürlich ist man hier noch weniger allein als so schon im Riesengebirge.


Da wir nicht alt aber mit Kindern unterwegs sind, überwinden wir heute die ersten Höhenmeter mit dem Lift. Danach geht es in Richtung Elbbaude, die zwar ein ziemlicher Klops, nichtsdestotrotz aber irgendwie doch recht ordentlich in die Landschaft eingepasst worden ist. Die Quelle selbst erleben wir eines der wenigen Male bei strahlendem Sonnenschein und natürlich machen wir Fotos von der einzigartigen Möglichkeit, an beiden Ufern des späteren Flusses gleichzeitig zu stehen. Rast machen wir dann in der Martinsbaude, früher schon mal mit den Großen besucht und damals noch als ‘Schrottbaude’ tituliert, aber auch hier ist die Zeit lediglich in den sanitären Anlagen des Erdgeschosses stehen geblieben. Das letzte Stück bis zur Spindlerova, wo dann wieder ein Bus oder Taxi für den Abstieg zur Verfügung steht, geht es über den Freundschaftsweg, jetzt eben aus der anderen Richtung.

Nach mehr als 12 Jahren sind wir mal wieder im Riesengebirge unterwegs und was liegt näher als der Klassiker: der Freundschaftsweg.


Unser Quartier hatten wir in der Bouda Bile Labe mit etwas eingeschränkter Karte aber sehr vorteilhafter Lage etwas oberhalb von Spindleruv Mlyn. Die Planungen vor dem ersten Losgehen fielen doch deutlich euphorischer aus, als man das dann mit den Kindern, die sehr ordentlich gelaufen sind, umsetzen kann. Deshalb haben wir uns an diesem Tag die Schneekoppe gekniffen und sind vorher zur  Wiesenbaude abgebogen, was schon allein auf Grund des mehr als leckeren Bieres aus der höchsten Brauerei Tschechiens die absolut richtige Entscheidung war. Insgesamt hatte ich den Freundschaftsweg deutlich gleichmäßiger hinsichtlich des Höhenprofils in Erinnerung und die Feiertage sowie das ausnehmend schöne Wetter sorgen für eine gewöhnungsbedürftige Befüllung.