Wieder viel zu viel gegessen an Ostern, also raus aus dem Haus und rein in das Fahrradvergnügen:


 

Ostern

Angefangen haben wir in diesem Jahr mit einem vorfristigen Osterfeuer an Gründonnerstag.

 

Im Gegensatz zum letzten Jahr, wo die Ströme und Bäche eher noch nicht so richtig vom Eise befreit waren, schien Ostern einfach mal die Sonne.

Da wir flugtechnisch sowieso nach Berlin mussten, haben wir die Gelegenheit wahrgenommen und uns das Deutsche Technikmuseum angeschaut. Als ordentliche bzw. verkappte Pädagogen sind wir allerdings vom Konzept nicht wirklich überzeugt. Die Hallen sind mit technischen Geräten vollgestopft, aber an keiner Stelle werden die dahinter stehenden Prinzipien erläutert, kein Schaubild oder eine Animation eines Motors und nur verschämt in einer Ecke neben dem Fahrstuhl eine geöffnete Flugzeugturbine, allerdings auch ohne jegliche Erläuterung. Naja, nicht jeder Papa eines Museumsbesuchers hat Verkehrsingenieurwesen studiert, insofern gibt es da noch viel Luft nach oben …

Eigentlich wollten wir nur mal einen Blick auf den Permahof werfen, aber da wir schon mal vor Ort waren, haben wir auch noch die Himmelsschlüsselwiese erwandert.


Die Wettervorhersage war grusselig aber ein klitzekleiner Zipfel des Freistaates sollte noch mit Sonne gesegnet sein, was lag also näher, als sich mal im Zittauer Gebirge umzusehen.


Ohne Kinder unterwegs haben wir es mal wieder (etwas) krachen lassen und mehr als 17 km unter die Füße genommen. Außer in der Nähe der Kneipen auf der tschechischen Seite genießt man den Wald für sich, kommt auf Grund des Höhenprofiles aber doch ein ums andere Mal gehörig ins Schwitzen. Apropos Kneipe: Die unsrige in Horní Světlá war so erschreckend preiswert und dabei richtig gut, dass einem der Bezahlvorgang doch ziemlich peinlich ist.

Die Generalprobe für ‘Die Stadt im neuen Licht vom 02. – 05.10.2014′ haben wir uns nicht entgehen lassen. Zum Warmwerden habe ich die eindrucksvolle Kulisse von Dresden fotografisch festgehalten.

und dann ging die eindrucksvolle Projektion auch schon los. Am Anfang der Sponsor, weil ja irgendjemand den technischen Aufwand finanzieren muss, und danach wirklich tolle visuelle Effekte, die mit Fotos halt nur unzureichend eingefangen werden können. Also seid dabei im Oktober …

Nach etwas aufwändiger Überzeugungsarbeit konnten wir den Jüngsten der Familie dann doch noch überzeugen, seine neue Becherlupe in die Pillnitzer Weinberge auszuführen und siehe da, es war richtig schön, zu seinem Glück quasi gezwungen zu werden.

Haben uns heute in der Oberlausitz rumgetrieben und der Quelle der Spree einen Besuch abgestattet.


Bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein waren wir mal wieder (fast) allein im Wald. Der Bereich der Quelle selbst ist auf Grund der Kombination mit dem Gedenkstein für die Opfer des 1.WK etwas gewöhnungsbedürftig und für den Kleinen ist es immer wieder faszinierend, wie aus einem solchen Rinnsal mal ein richtiger Fluß wird. Im Bereich der Schanzen bekamen wir dann einen Anruf: wir hatten doch tatsächlich das heutige Hallenturnier des Kleinen vergessen und so mussten wir uns etwas schneller zurück bewegen und den eigentlichen Gipfel des Kottmar auslassen. Aber für die Kottmarschenke hat die Zeit noch gereicht und die Lende mit Waldpilzsauce (vom Wirt selbst gesammelte) und Knödeln ist unbedingt zu empfehlen!