Fauna

in unserem Garten tummelt es sich und das (fast noch) neue Teleobjektiv muss ja auch mal an die frische Luft

Die ganze Zeit kann man sie sehen, also muss man irgendwann auch hoch, auf die Schneekoppe .


Die Anreise ist nicht wirklich abenteuerlich, aber auf Grund fehlender Querverbindungen im Riesengebirge langwierig. Erst mit dem Bus nach Vrchlabí und dann mit einer rollenden Sauna weiter nach Pec pod Sněžkou. Von hier aus mit dem erst im Februar fertig gestellten Lift auf den Gipfel. Der ist gut gefüllt und erstaunlicherweise sieht man hier viele Menschen mit Badeschlappen bzw. Stöckelschuhen. Der Rückweg fußläufig und die auf dem Weg liegende Wiesenbaude nehmen wir gerne mit.

Zweiter Tag und noch ein Klassiker mit der Elbquelle und natürlich ist man hier noch weniger allein als so schon im Riesengebirge.


Da wir nicht alt aber mit Kindern unterwegs sind, überwinden wir heute die ersten Höhenmeter mit dem Lift. Danach geht es in Richtung Elbbaude, die zwar ein ziemlicher Klops, nichtsdestotrotz aber irgendwie doch recht ordentlich in die Landschaft eingepasst worden ist. Die Quelle selbst erleben wir eines der wenigen Male bei strahlendem Sonnenschein und natürlich machen wir Fotos von der einzigartigen Möglichkeit, an beiden Ufern des späteren Flusses gleichzeitig zu stehen. Rast machen wir dann in der Martinsbaude, früher schon mal mit den Großen besucht und damals noch als ‘Schrottbaude’ tituliert, aber auch hier ist die Zeit lediglich in den sanitären Anlagen des Erdgeschosses stehen geblieben. Das letzte Stück bis zur Spindlerova, wo dann wieder ein Bus oder Taxi für den Abstieg zur Verfügung steht, geht es über den Freundschaftsweg, jetzt eben aus der anderen Richtung.

Nach mehr als 12 Jahren sind wir mal wieder im Riesengebirge unterwegs und was liegt näher als der Klassiker: der Freundschaftsweg.


Unser Quartier hatten wir in der Bouda Bile Labe mit etwas eingeschränkter Karte aber sehr vorteilhafter Lage etwas oberhalb von Spindleruv Mlyn. Die Planungen vor dem ersten Losgehen fielen doch deutlich euphorischer aus, als man das dann mit den Kindern, die sehr ordentlich gelaufen sind, umsetzen kann. Deshalb haben wir uns an diesem Tag die Schneekoppe gekniffen und sind vorher zur  Wiesenbaude abgebogen, was schon allein auf Grund des mehr als leckeren Bieres aus der höchsten Brauerei Tschechiens die absolut richtige Entscheidung war. Insgesamt hatte ich den Freundschaftsweg deutlich gleichmäßiger hinsichtlich des Höhenprofils in Erinnerung und die Feiertage sowie das ausnehmend schöne Wetter sorgen für eine gewöhnungsbedürftige Befüllung.

Bei geradezu unverschämt angenehmen Paddelwetter (nicht zu warm und leicht windig gegen die Mücken) sind wir heute im Spreewald gewesen.


Ausschließlich mit Kajaks unterwegs, haben wir ordentlich Kilometer gemacht, u.a. auch um den vielen Freizeitkapitänen zu entkommen, die im Umfeld der Wotschofska die Fließe mittels Booten triangulieren und gerne mal in das Kajak über die Spitze einsteigen. Oh wie schön ist, nein nicht Panama, sondern der Hochwald, wo man auch an einem solchen Tag fast für sich ist. Gegen Ende dann noch selbstgebackenen Kuchen in der Pohlenzschänke und Köcherlarven-Jagd mit der Becherlupe und für den Kleinen als krönender Abschluss die Alleinfahrt in Mamas rotem Flitzer im Leiper Kahnfährhafen – besser geht nicht …


Schön, wenn man in den kindlichen Augen immer den Weg kennt …

Wieder viel zu viel gegessen an Ostern, also raus aus dem Haus und rein in das Fahrradvergnügen:


 

Ostern

Angefangen haben wir in diesem Jahr mit einem vorfristigen Osterfeuer an Gründonnerstag.

 

Im Gegensatz zum letzten Jahr, wo die Ströme und Bäche eher noch nicht so richtig vom Eise befreit waren, schien Ostern einfach mal die Sonne.

Da wir flugtechnisch sowieso nach Berlin mussten, haben wir die Gelegenheit wahrgenommen und uns das Deutsche Technikmuseum angeschaut. Als ordentliche bzw. verkappte Pädagogen sind wir allerdings vom Konzept nicht wirklich überzeugt. Die Hallen sind mit technischen Geräten vollgestopft, aber an keiner Stelle werden die dahinter stehenden Prinzipien erläutert, kein Schaubild oder eine Animation eines Motors und nur verschämt in einer Ecke neben dem Fahrstuhl eine geöffnete Flugzeugturbine, allerdings auch ohne jegliche Erläuterung. Naja, nicht jeder Papa eines Museumsbesuchers hat Verkehrsingenieurwesen studiert, insofern gibt es da noch viel Luft nach oben …